Sommer-Basics für die Stadt

Blendend Aussehen

Sommer-Basics für die Stadt


Der Winter hat den Vorteil, dass man sich kleidungstechnisch ganz leicht durch den Tag bewegen kann. Ein einfacher dunkelblauer Pullover, graue Woll-Chinos und Desert Boots (die braunen), dazu ein Peacoat und: fertig. Mit dieser Wahl schaust du immer gut aus.

Was macht man aber im Sommer, bei 30 Grad im Schatten?
Angesichts tropischer Temperaturen kann ich verstehen, wenn man sich nach dem Strand sehnt und die Flip-Flops ja eigentlich eh ganz ok ausschauen.

Unser Anstand lässt uns doch mit der Strandkleidung warten bis wir wirklich erst am Strand sind.

Bis es soweit ist, und damit du im Sommer in der Stadt nicht ins Schwitzen kommst, stelle ich dir heute drei kühle Basic-Looks vor.

Basic, weil:

  • du die einzelnen Kleidungsstücke ganz leicht miteinander kombinieren kannst
  • du dir keine Gedanken über Muster-Malheurs zu machen brauchst
  • du sie überall bekommst (egal ob H&M, Zara oder Jil Sander und Gucci)

 

Die Outfits sind – den Temperaturen entsprechend – legerer als Smart Casual (der Blazer bleibt zu Hause). Nichtsdestotrotz verleihen sie dir ein stilsicheres Auftreten.

Eine Notiz am Rande: Weil es Sommer ist, greifen wir zu Shorts. Ob du die Outfits bei deiner Arbeit tragen kannst, hängt ganz davon ab, welchen Job du hast. Shorts sind bei vielen Arbeitgebern kein Thema. Falls doch, empfehle ich dir die Hosenlänge dementsprechend anzupassen.

Das gesagt; lass uns loslegen.

Sommer-Basics: Do's and Don'ts

Ein aufgeräumter Sommer-Look ist keine Raketenwissenschaft


Vergleichen wir kurz ein Sommer-Outfit, dass man leider zu oft auf der Straße sieht, mit einem aufgeräumten, no-nonsense Look.

Die Kombination der Farben, Muster und Grafiken erzeugen im linken Outfit ein unstrukturiertes Erscheinungsbild, was einer Reizüberflutung gleichkommt. Und glaub mir, Reizüberflutungen sind in der Hitze kein guter Ausgangspunkt für eine zwischenmenschliche Kommunikation.

Das rechte Basic-Outfit unterscheidet sich dagegen primär in dem Nichtvorhandensein von Ablenkungen. Es besteht ebenfalls aus einem kurzärmeligen Oberteil und kurzen Hosen, verzichtet aber auf Schnörkeleien. Was in einem sauberen Erscheinungsbild resultiert.

Wie du siehst, ist ein aufgeräumter Sommer-Look überhaupt nicht schwer. Wenn du dich auf eine Farbe pro Kleidungsstück konzentrierst, gehörst du zu den 7% der bestangezogenen Männer der Welt.

Damit du es dir noch leichter machen kannst, habe ich für dich eine Grafik mit Basic-Kleidungsstücken zusammengestellt, die dir helfen kann, während der heißen Tage im Sommer cool zu bleiben.

Klick auf das Bild für eine größere Ansicht

1. Polos


Polos sind zwischen T-Shirts und Hemden angesiedelt. Sie eignen sich perfekt für einen ungezwungenen Look. Für die Stadt wollen wir die Sportlichkeit etwas rauszunehmen, umso die Polos vielseitiger einsetzen zu können. Dafür brauchst du nur den Stoff zu wechseln: Nimm Polos aus Jersey-Stoff anstelle von Piqué.

Jersey hat eine glattere Oberfläche als Piqué, ist aber genauso atmungsaktiv und wirkt dadurch eleganter. Bonuspunkte gibt es für logofreie Polos. Zum Beispiel die hier von Sunspel.

2. Shorts


Auch hier gilt: je reduzierter, umso besser. Vermeide alles, was mehr als eine Farbe und vier Taschen hat und du bist auf der sicheren Seite.

3. Atmungsaktive Schuhe


Das Geheimnis von Schuhen ist, dass du mit ihrer Hilfe jeden Look eleganter oder ungezwungener gestalten kannst. Angesichts der Tatsache, dass Flip-Flops das Stadtbild im Sommer prägen, siehst du mit Espadrilles wie aus dem Ei gepellt aus. Durch ihre Atmungsaktivität sind sie auch eine sommerliche Alternative zu weißen Sneakers.

Raffiniert durch die Woche


Da du jetzt weißt, welche Art von Basics deinen Sommer stilistisch verschönern, stellt sich nur mehr die Frage, wie viele Kleidungsstücke du brauchst.

5 Polos, 3 Shorts, 1 Paar Schuhe.

Mehr brauchst du eigentlich nicht. (Und wenn doch, nimm noch ein extra Paar Schuhe.)

Lass uns nun einen Blick auf die unterschiedliche Farbtöne werfen und wie du die einzelnen Basicteile kombinieren kannst.

Basics – Look 1


Starten wir mit einer viel zu unterschätzten Farbe: Grün. Wie du oben siehst, lassen sich dunkelgrüne Shorts hervorragend mit den klassischen Männerfarben kombinieren: Dunkel- wie Hellblau, Grau, Weiß und auch Burgundy steht ihnen gut.

Greif zur dunklen Farbpalette, wenn du noch keine Zeit gehabt hast, deine Sommerbräune zu kultivieren, oder du einfach nicht der Typ dafür bist.

Basics – Look 2


Der Klassiker der no-nonsense Basics: Die dunkelblaue Short. Schwarz ist die einzige Farbe die nicht mit Dunkelblau harmoniert. (Schwarz solltest du im Sommer sowieso vermeiden – eigentlich immer.) Mit allen anderen Farbkombinationen kannst du keinen Fehler machen.

Basics – Look 3


Was in deiner Sommer-Garderobe nicht fehlen sollte: eine Short in Beige. Genau wie die blaue Short, lässt sie sich mit so ziemlich jeder anderen Farbe kombinieren. Wenn du einen Sommerteint hast, greif ruhig zu helleren Oberteilen um deine Bräune zu betonen.

Wie du siehst, sind Sommer-Basics leicht zu kombinieren. Falls du doch Fragen haben solltest, lass es mich unten in den Kommentaren wissen!

– Wolfgang

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